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Einzigartige Einrichtung



Geschichte von SEARA

Die Geschichte von SEARA begann 1979 - auf Initiative der Kinderärztin Dra. Clara Brandão. Gemeinsam mit einer Gruppe von Studenten und Studentinnen stellte sie in einem Forschungsprojekt fest, dass es im Amazonasgebiet und vor allem in der Stadt Santarém eine sehr hohe Zahl unter- und mangelernährter Kinder gibt, obwohl der Regenwald so viele Möglichkeiten bietet, sich auch ohne viel Geld gesund zu ernähren.

Geschichte von SEARA

Deshalb gründete Dra. Clara Brandão SEARA, die Gesellschaft zur Erforschung und Nutzung der Ressourcen Amazoniens (Sociedade de Estudos e Aproveitamento dos Recursos da Amazônia). Dieser Name war und ist auch heute noch Programm. Ziel der von Dra. Clara und SEARA gegründeten Tagesstätte für unter- und mangelernährte Kinder im Alter von ein bis fünf Jahren ist es, die Unterernährung der Kinder mit Hilfe einer vollwertigen Ernährung auf Basis der lokalen Gemüse- und Obstsorten zu beseitigen. Dazu untersuchte sie Pflanzen auf ihre Eignung als Nahrungsmittel und kam dabei zu erstaunlichen wissenschaftlichen Ergebnissen. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wurden in der Tagesstätte nicht nur die Kinder betreut und gepflegt, sondern auch ihre Eltern dabei unterstützt, Unter- und Mangelernährung langfristig zu vermeiden.

Unter der Führung von Dra. Clara entwickelte sich SEARA zu einer in der Region einzigartigen Einrichtung. Ihre Fachkompetenz und erfolgreiche Arbeit führten sie 1987 nach Brasilia in das Gesundheitsministerium, wo sie bis heute für Kindergesundheitsprogramme zuständig ist.

Schwierige Zeiten



Für SEARA brachen mit ihrem Weggang schwierige Zeiten an. Mit lediglich einer Erzieherin konnten nur noch zwanzig Kinder in einer kleinen Holzbaracke betreut werden. Weil die Stadt ihre Fördermittel kürzte, war das Projekt von der Schließung bedroht.

Geschichte von SEARA

1988 hielten sich die beiden Sozialarbeiter Michaela und Rainer Neubauer für längere Zeit vor Ort auf. Begeistert von dem Konzept SEARAs entschlossen sie sich, zurück in Deutschland, der Einrichtung mit Spenden zu helfen. Schnell fanden sich engagierte Menschen im Raum Fulda und vor allem aus dem kleinen Ort Elters in der Rhön, die bereit waren mitzumachen. So wurde am 27. Dezember 1990 der Förderverein SEARA e.V. gegründet und die Schließung der Tagesstätte verhindert. 

Wege zu einem besseren Leben



Es folgten Jahre der Aufbauarbeit, und trotz vieler Schwierigkeiten und Hindernisse ist durch die gute und enge Zusammenarbeit zwischen Brasilien und Deutschland eine Einrichtung entstanden, die in der Region Ihresgleichen sucht. 29 hauptamtliche brasilianische Mitarbeiter setzen sich heute für die Ärmsten der Armen ein. Es sind feste Steinhäuser mit einer einfachen, aber funktionalen Einrichtung entstanden. Auch ältere Kinder werden schulisch unterstützt und begleitet und die Eltern angeleitet, ihre Kinder zu fördern. Junge Mutter werden durch Berufsbildungskurs dabei unterstützt, ein regelmäßiges Einkommen für ihre Familien zu sichern.

Bis heute konnten so über 5.000 Kinder und ihre Familien von SEARA nachhaltige Hilfe erfahren, und viele von ihnen haben Wege zu einem besseren Leben gefunden.

Besonders stolz sind wir darauf, dass SEARA heute von der Stadt Santarém anerkannt und zum Teil mitfinanziert  und von lokalen Spendern und Unterstützern mitgetragen wird. In Zukunft möchten wir SEARA weiter dabei unterstützen, noch mehr Menschen zu erreichen und die erfolgreiche Arbeit weiter zu entwickeln. Wir sind auf einem guten Weg.

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